Salon — Bildung, Kultur, Gemeinschaft

Collegium Turicum

Vereinskonzept

1Selbstverständnis

Collegium Turicum ist ein säkularer, unabhängiger und parteiloser Verein.

1.1 Inspiration

Wir sehen uns als Erben der griechischen Antike, der Renaissance, des Humanismus, der Aufklärung und der Salonkultur und wollen eine Gesellschaft fördern, die friedlich, gebildet, frei und technologisch fortgeschritten ist.

1.2 Grundhaltung

Der Verein steht für:

  • Vernunft statt Ideologie
  • Mündigkeit im Denken
  • gesunden Menschenverstand
  • Ambiguitätstoleranz und Kompromissfähigkeit statt Radikalität und Stammesdenken
  • Loyalität gegenüber Werten statt gegenüber Gruppen oder Nationen
  • langfristig sinnvolles Handeln
  • Schutz von Natur und Tieren
  • Pazifismus, Gewaltfreiheit und universelle Menschenrechte
  • ein ausgewogenes Verhältnis aus Deontologie und Konsequentialismus
  • Individualität, Freiheit und Eigenverantwortung

Der Verein hinterfragt jegliche Form von Macht und lehnt ein anthropozentrisches Weltbild ab.

1.3 Menschenbild

Wir verstehen den Menschen als lernfähiges, vernunftbegabtes und entwicklungsfähiges Wesen, als Teil der Natur, hervorgegangen aus evolutionären Prozessen. Er braucht Sinn, Orientierung, Aufgaben, soziale und gesellschaftliche Einbettung sowie körperliche und psychische Gesundheit.

Er bewegt sich innerhalb biologischer, neurowissenschaftlicher, psychologischer, philosophischer, kultureller und sozialer Rahmenbedingungen, besitzt jedoch die Fähigkeit, diese zu verstehen, zu reflektieren und sein Leben zu gestalten. Er entwickelt sich in den neurobiologischen Grundzügen besonders während der ersten 25 Lebensjahre, jedoch über diese hinaus sein Leben lang. Bildung sollte deshalb lebenslang erfolgen.

Der Mensch erschliesst sich die Welt nicht nur durch Kognition, sondern auch über Sensorik, Erfahrung und kulturelle Inhalte. Eine umfassende Bildung stärkt deshalb nicht nur Wissen und Urteilskraft, sondern auch Wahrnehmung, Erleben und Ausdruck.

Wir betrachten den Menschen nicht als beliebig formbar, schon gar nicht von aussen. Er soll nicht bevormundet oder gelenkt, sondern in die Lage versetzt werden, eigenständig fundiert zu denken, handlungsfähig zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Persönliche Verantwortung wird dabei ernst genommen, denn Freiheit setzt Verlässlichkeit und Konsequenz voraus.

1.4 Grundprinzipien und Modelle

Als Leitlinien dienen schweizerische Grundprinzipien und Modelle, die uns am Herzen liegen und gepflegt und vermittelt werden sollen:

  • lokale Mitwirkung
  • Kooperation
  • Föderalismus
  • Subsidiarität
  • fiskalische Äquivalenz
  • direkte Demokratie
  • Konkordanz
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • äussere Souveränität und Volkssouveränität

2Bildungs-, Gesundheits- und Kulturauftrag

2.1 Ausgangslage und Zweck

Collegium Turicum entsteht aus der Beobachtung, dass in der Stadt Zürich Orte fehlen, an denen Erholung, Gemeinschaft und Wissen in einer kultivierten Form zusammenfinden. Aus diesem Bedürfnis ergibt sich der Auftrag des Vereins.

Erholung steht in engem Zusammenhang mit Aufenthaltsqualität. Ein Raum wirkt nicht allein durch seine Funktion, sondern durch Einrichtung und Atmosphäre; beide tragen dazu bei, dass Menschen sich regulieren und gerne verweilen. In einer Zeit, in der immer mehr Lebensbereiche digital stattfinden, gewinnen physische Räume mit echter Aufenthaltsqualität an Bedeutung – besonders für Menschen, die auf Reizdichte empfindlich reagieren, etwa neurodivergente Menschen.

Viele Menschen erleben im städtischen Alltag Vereinsamung. Digitale Kontakte, berufliche Netzwerke und lose Begegnungen ersetzen keinen verlässlichen Ort, an dem man regelmässig zusammenkommt und Gemeinschaft findet. Besonders Erwachsene, die ausserhalb des Berufs Anschluss suchen, brauchen solche Orte. Menschen sollen mit dem soziokulturellen Bildungsort einen Ort finden, an dem sie sich bilden, austauschen und an einer lebendigen Kultur teilnehmen können.

Wissen ist in der Gegenwart reichlich verfügbar, ohne dass daraus automatisch Verständnis folgt. Öffentliche Debatten, Medien und digitale Plattformen sind häufig von schneller Aufmerksamkeit, Selbstdarstellung, Polarisierung und verkürzten Urteilen geprägt. Vertiefte Auseinandersetzung, Gesprächskultur und sorgfältiges Denken brauchen eigene Räume und Zeit. Gerade angesichts künstlicher Intelligenz, geopolitischer Spannungen und rascher gesellschaftlicher Veränderung gewinnt der gebildete und vernünftige Mensch an Bedeutung.

Der Auftrag des Vereins besteht darin, diese drei Dimensionen – Erholung, Gemeinschaft und Bildung – zusammenzuführen und dafür Räume, Programme und Formate zu schaffen.

2.2 Leitsätze und Leitfragen

Die Ausrichtung des Vereins lässt sich in wenigen Leitsätzen und Leitfragen verdichten; sie durchziehen seine gesamte Arbeit.

Unsere vier Leitsätze:

  • Wissen schafft Verständnis.
  • Analyse schafft Orientierung.
  • Erleben schafft Zugang.
  • Handeln schafft Wirkung.

Wissen bildet die Grundlage von allem. Wir haben nie ausgelernt; als moderner Mensch braucht man in vielen Gebieten eine fundierte Wissensbasis. Was ist die Natur, das Universum, alles rund um mich herum? Was bin ich? Wie funktioniert alles?

Analyse hilft, innezuhalten, Entwicklungen einzuordnen, sich selbst zu erkennen, Vernunft, Denken und Blick auf sich, die Natur und die Gesellschaft zu trainieren und immer wieder zu überprüfen.

Erleben macht Inhalte zugänglich und schafft Motivation. Wir sind Menschen und brauchen ästhetische, sensorische und interaktive Inhalte.

Handeln verbindet praktische Erfahrung mit Erkenntnisgewinn und ermöglicht damit Verantwortung für sich, Natur und Gesellschaft.

Drei Leitfragen ziehen sich durch unsere Arbeit:

  • Wie schaffen wir eine Grundlage für das Verständnis von Natur, Mensch und Gesellschaft?
  • Wie können wir den Fortbestand von intellektueller Bildung, Vernunft, Freiheit und Frieden fördern?
  • Wie kann eine technologisch fortgeschrittene, wohlhabende Gesellschaft entstehen, die Knappheit überwindet, individuelles Glück maximiert und in der gleichzeitig Flora und Fauna gedeiht?

2.3 Bildungsverständnis

Der Verein versteht Bildung als Freude an Verständnis und Erkenntnis, getragen von Neugier, Vernunft und der Bereitschaft, sich mit grossen Fragen und Modellen auseinanderzusetzen sowie Komplexität auszuhalten. Im Zentrum steht die Faszination für die Welt: für die Natur und ihre Gesetzmässigkeiten, für die Entstehung des Lebens aus der einzelnen Zelle, für den Menschen und sein Gehirn, für gesellschaftliche und technologische Themen bis hin zu den grossen Fragen des Universums. Diese Neugier gilt dem Kleinen wie dem Grossen, der Frage, wie etwas funktioniert und was es ist. Unser Fundament ist die deskriptive Sicht und Methode.

Bildung braucht keine äussere Rechtfertigung. Der Verein versteht Wissen nicht primär als Mittel zu einem Zweck, sondern wertschätzt es um seiner selbst willen. Die Auseinandersetzung mit der Welt – Grundlagenwissen und Allgemeinbildung, auch ohne unmittelbare Anwendung – ist für uns von eigenem Wert. Ihr liegt ein Staunen über die Natur zugrunde, verbunden mit Respekt vor ihrer Komplexität und einem Sinn für ihre Schönheit. Diese Haltung ist ausdrücklich nicht religiös, gläubig oder esoterisch; der Verein beschreibt die Welt naturwissenschaftlich. Dazu gehört auch ein nüchterner Blick auf die eigenen Grenzen: Das existierende Wissen übersteigt bei Weitem, was ein Mensch aufnehmen und verarbeiten kann. Gerade deshalb lohnt es sich, Wissen sorgfältig auszuwählen.

Bildung bedeutet in diesem Sinn, die Welt – und nicht zuletzt sich selbst – in ihren naturwissenschaftlichen, philosophischen, kulturellen, politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen zu erkennen und zu verstehen.

Den Verein prägt ein verbindendes Erkenntnisinteresse. Über die einzelnen Themenfelder hinweg stellt sich eine gemeinsame Leitfrage: Welche sozialen, kulturellen, technologischen, politischen, ökonomischen und ästhetischen Bedingungen schaffen die Grundlage für eine gebildete, gesunde, freie, friedliche und entwicklungsfähige Gesellschaft?

Damit verbunden ist eine bestimmte Perspektive. Viele Analysen konzentrieren sich auf Probleme und Defizite, auf Krankheit, Gewalt und Konflikt. Der Verein fragt nach dem Gegenstück: Was ist Gesundheit? Was fördert Neugier und Vernunft? Was fördert Kooperation, Frieden und Handlungsfähigkeit?

Wir verstehen Phänomene als emergente Ergebnisse des Zusammenspiels vieler Faktoren. Der Verein betrachtet seine Themen deshalb interdisziplinär und systemtheoretisch. Naturwissenschaftliche, evolutionsbiologische, neurowissenschaftliche, psychologische, historische, philosophische, soziologische, politische und ökonomische Perspektiven werden zusammengeführt.

Gesellschaften werden als komplexe Systeme verstanden. Von besonderem Interesse sind dabei Wechselwirkungen, Rückkopplungen, langfristige Entwicklungen und unbeabsichtigte Folgen.

Gleichzeitig verstehen wir unter intellektueller Bildung auch ein Bewusstsein hinsichtlich ästhetischer Qualität. Wir geben darum Kunstformen und Kultur genauso ein Gewicht wie Analysen und Denken. Schönheit ist kein Selbstzweck, kein Luxus, sondern Basis, um Zugehörigkeit und Verbundenheit zu schaffen.

Der Verein geht nicht davon aus, dass sich eine ideale Gesellschaft planen oder dass sich der Mensch formen liesse. Ziel ist das Schaffen förderlicher Bedingungen.

Ein wesentlicher Teil der Vereinsarbeit besteht darin, gemeinsam an Themen zu arbeiten, sie zu diskutieren, zu erforschen und nach Lösungen zu suchen. Der Verein verfolgt seinen Auftrag sowohl über Grundlagenarbeit als auch über Beiträge zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

2.4 Gesundheit, Erholung und Aufenthaltsqualität

Gesundheit ist für uns die Grundlage von allem, denn wir verstehen den Menschen als biopsychosoziales System, in dem Körper, Psyche und Umfeld zusammenwirken. Wer erschöpft, überreizt oder verspannt ist, kann sich schwerer konzentrieren und hat Mühe, zu denken und an Gesprächen teilzunehmen. Körperliche und psychische Gesundheit schaffen die Voraussetzung dafür, dass Menschen aufnahmefähig und zufrieden sind. Nicht zuletzt glauben wir, dass Frieden und Wohlstand elementar aus Gesundheit hervorgehen.

Aufenthaltsqualität ist Teil dieses Zusammenhangs. Räume, Materialien und Atmosphäre können den Menschen negativ oder positiv beeinflussen. Auch Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Beziehungen sind für sich elementare Gesundheitsfaktoren.

Mit einem Raum für Massage und Bodywork steht ein Angebot bereit, das nicht nur für professionelle Behandlungen, sondern auch der Bevölkerung zur eigenen Nutzung offensteht. Hier finden auch Kurse und Lerngruppen rund um Körper, Bewegung und Gesundheit statt, die alle auf einem naturwissenschaftlichen Fundament basieren und den Menschen ganzheitlich betrachten.

Dem Verein geht es dabei nicht nur um Edukation, sondern um Befähigung: Menschen sollen lernen, selbst für sich und ihre Gesundheit zu sorgen.

Hinzu kommen ein Entspannungsraum als Rückzugsort, der begrünte Aussenbereich und eine gesundheitsbewusste Verpflegung vor Ort. So entsteht ein breites, alltagsnahes Angebot für die Bevölkerung.

2.5 Gemeinschaft, Kultur und gesellschaftliche Entwicklung

Seit dem 17. Jahrhundert waren Salons Begegnungsräume. Wissen und Geselligkeit gehörten von Anfang an zusammen. Diese Tradition möchten wir in zeitgemässer Form wiederbeleben und erweitern.

Dabei begegnen wir auch mehreren gegenwärtigen Mangelerscheinungen. Kontakte und Kommunikation sind verfügbar, doch entstehen daraus nicht von selbst Zugehörigkeit, vertiefte Gespräche oder tragfähige Gemeinschaften. Digitalisierung und urbane Anonymität begünstigen zudem Vereinsamung. Es fehlen Orte, an denen Menschen ausserhalb beruflicher Funktionen und politischer oder sozialer Lager zusammenfinden.

Genau einen solchen Ort möchte Collegium Turicum schaffen: für Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, die eigenständig denken, sich nicht politischen oder kulturellen Kategorien unterordnen und ein ernsthaftes Interesse an fundamentaler Auseinandersetzung mit sich und der Welt haben. Humor, Temperament und Lebendigkeit gehören zu unserer Gemeinschaft ebenso wie Ruhe und anspruchsvolle inhaltliche Arbeit.

Eine Gesellschaft, die sich Zeit nimmt zu denken, zu lernen, zu verstehen und dabei die Perspektive anderer einzunehmen, schafft bessere Voraussetzungen für Gesundheit, Wohlstand und friedliches Zusammenleben; in diesem Sinn versteht sich Collegium Turicum als Beitrag zu einer mündigen und kooperativen Öffentlichkeit.

Dieser Beitrag bleibt bewusst lokal: In seiner Heimat, der Stadt Zürich, möchte der Verein die Salonkultur wieder lebendig werden lassen, als Gegengewicht zu Polarisierung und Oberflächlichkeit.

2.6 Methodik der Wissensvermittlung

Collegium Turicum entwickelt eine anschauliche und sorgfältig kuratierte Form der Wissensvermittlung. Inhalte sollen verständlich und erfahrbar werden, ohne an fachlicher Genauigkeit zu verlieren. Wissen wird auch am Modell, im Experiment oder Spiel und auf Exkursionen erschlossen.

Ein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Menschen Wissen besser aufnehmen, behalten und anwenden. Der Verein verknüpft Wissen mit gamifizierten und handlungsorientierten Elementen sowie audiovisuellen Medien.

Einen eigenen Schwerpunkt bilden explorative Wissensformate, die Neugier, Bewegung und Reflexion miteinander verbinden. Dazu gehören thematische Spaziergänge und Wissensexpeditionen ebenso wie Lernstationen, Ausstellungen oder kooperative Denk- und Strategiespiele. Simulationen können komplexe Sachverhalte sichtbar und gedanklich erfahrbar machen, von historischen Situationen über politische Systeme bis hin zu biologischen Zusammenhängen. Unsere Formate werden stets sorgfältig vorbereitet und fachlich gerahmt. Wo es die Entdeckungsfreude und die Vorstellungskraft fördert, treten auch märchenhafte oder narrative Elemente hinzu.

All diesen Ansätzen ist das Grundprinzip gemein: Wissen nicht bloss verfügbar zu machen, sondern es über das Verstehen, das Erleben und das Mitwirken zugänglich zu machen.

2.7 Kinder und Jugendliche

Besonders am Herzen liegen dem Verein Kinder und Jugendliche, die sich in klassischen Schulsystemen vielleicht schwertun, jedoch Wissensdrang, Neugier und Denkfreude mitbringen. Der Verein versteht sich hier als Ermutigung und Begleitung: Junge Menschen sollen ihren eigenen Weg finden und ihren Blick auf Natur, Gesellschaft und Öffentlichkeit vertiefen können – ohne Leistungsdruck und ohne von zu viel Stoff und Fristen überfordert zu werden. Sie finden im Verein einen Ort, an dem sie sich mit Gleichgesinnten austauschen, sich bilden und mit eigenen Ideen und Spezialinteressen einbringen können.

3Sammlung und Kuration

Der Verein wird von einer inhaltlichen Arbeit getragen. Diese studiert und kuratiert Wissen und Inhalte und bereitet Formate für Salonbetrieb, Veranstaltungen, externe Programme und die publizistische Arbeit vor.

3.1 Wissenskanon und gute Inhalte

Die inhaltliche Arbeit basiert auf der Pflege eines Wissenskanons, der eine vernünftige Weltaneignung und eine breite Allgemeinbildung ermöglicht. Unter diesem Kanon verstehen wir einen sorgfältig zusammengestellten Grundbestand an Wissen, Werken und Ideen, der übergeordnet und langfristig Bestand hat.

Der Kanon soll eine Sammlung sein, die fortlaufend geprüft, ergänzt und vermittelt wird. Leitfrage bei der Bildung des Kanons ist: Welches Wissen und welche Inhalte helfen uns dabei, Natur, Mensch, Gesellschaft, Geschichte und Gegenwart besser zu verstehen?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung menschlichen Denkens und der Entstehung der modernen Gesellschaft.

Der Kanon versteht sich auch als Sammler guter Inhalte. Inhalte prägen unsere Gesellschaft, und verarmen die Inhalte, verarmen wir. Ob Schriften von Karl Popper, Poesie von Georg Trakl oder Riffs von Jimi Hendrix: Gute Inhalte sind Teil eines gemeinsamen intellektuellen Bildungsanspruchs.

Der Kanon umfasst:

  • Naturwissenschaften
  • Philosophie und Geistesgeschichte
  • Literatur
  • Menschheitsgeschichte
  • Gesellschaftliche und soziale Prozesse und Systeme
  • Geografie, Wirtschaft und Politik
  • Musik, Architektur und Kunst
  • Psychologie, Neurowissenschaften, Gesundheit und Körper
  • Technologie und IT

3.2 Denken und Handeln

Der Verein setzt sich gezielt mit Denken, Urteilen und Handeln auseinander. Gemeinsam hinterfragen und testen wir unsere eigenen Denk- und Handlungsmuster und ihre Konsequenzen und analysieren Debatten und Geschehnisse.

3.3 Zeitgeist

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist es, die Gegenwart kritisch zu hinterfragen. Wir beobachten, diskutieren und reflektieren gesellschaftliche, psychologische, politische, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen.

Gegenwartsanalyse wird dabei als eine Form der Orientierung verstanden. Indem wir innehalten, können wir Komplexität einordnen, Entwicklungen verstehen und hinter Narrative und Lagerdenken blicken. Ziel ist es, Gegenwart weder alarmistisch zu überzeichnen noch gedankenlos zu übernehmen, sondern sie mit Vernunft, historischem Bewusstsein und einem Sinn für Mass und Konsequenz zu betrachten. Besondere Bedeutung haben:

  • Digitalisierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Technologie
  • Krieg und Frieden
  • Medien und Öffentlichkeit
  • Schweizerische Modelle von Staat, Recht und Individuum
  • Bildungswesen
  • Zürcher Stadtentwicklung
  • soziale und gesellschaftliche Dynamiken
  • Gesundheit und Lebensqualität

4Die Räumlichkeiten

In den Räumlichkeiten des Vereins wird all das, wofür Collegium Turicum steht, gelebt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In der ersten Betriebsphase bestehen die Räumlichkeiten aus:

  • Salon (80–120 m²): Bibliothek, grosser Arbeitstisch, kleine Sitz- und Leseecken, Instrumente, Wissensobjekte, Schachbretter, Spiele, Tee- und Kaffeestation mit Snacks, kleine Küche, Veranstaltungsort
  • Entspannungsraum (15 m²)
  • Raum für Massage & Bodywork (ca. 25 m²)
  • Büro (ca. 20 m²)
  • begrünter Aussenbereich mit Kräutern und Pflanzen (ca. 10–40 m²)

4.1 Salon

Der Salon lädt in gediegenem Ambiente zum Lesen, Lernen und Schachspielen ein. Bestimmte Zeiten sind der Ruhe und Konzentration gewidmet, andere Zeiten öffnen Raum für gesellige Formate. Der Salon soll schön, gemütlich und sorgfältig eingerichtet sein: ein Ort, an dem Menschen gerne bleiben und sich erholen können.

4.1.1 Tagesgeschäft und Atmosphäre

An fünf Tagen die Woche steht der Salon von 8 bis 20 Uhr der Öffentlichkeit offen. Zu bestimmten Zeiten kann man entspannende Visuals über Beamer schauen und Hintergrundmusik in wechselnden Genres lauschen, darunter klassische Musik, Naturklänge, Worldmusic oder elektronische Musik. Beides unterstützt die Atmosphäre. Im Programm ist sichtbar, wann welche Musik läuft.

4.1.2 Kulinarik, Pflanzen und Aussenbereich

Eine kleine Küche und eine Tee- und Kaffeestation, die selbständig benutzt werden können, gehören zum Salonbetrieb. Sie dienen einer gastlichen und gesundheitsbewussten Versorgung. Pflanzen, Kräuter und Naturmaterialien sind Teil der Aufenthaltskultur. Kräuter werden im Aussenbereich gepflegt und für Tee sowie kleine kulinarische Köstlichkeiten genutzt.

Der Aussenbereich kann anfänglich klein sein, soll aber die Idee eines ruhigen, urbanen Rückzugsortes vermitteln und langfristig grösser werden. Er trägt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Besucherinnen und Besucher bei.

Unsere Lebensmittel sind von hoher Qualität. Wir unterstützen lokale, selbständige, kleine Produzentinnen und Produzenten und fördern damit einen lokal verankerten, nachhaltigen Wirtschaftskreislauf. Wenn Produkte von ausserhalb kommen, soll die Herkunft transparent und die Handelskette fair sein. Umweltschutz und Tierwohl sind uns besonders wichtig.

4.1.3 Bibliothek

Die Bibliothek ist das Herzstück des Salons. Sie beherbergt eine sorgfältig ausgewählte Sammlung an Lektüren und Werken, die den Wissenskanon repräsentiert.

Die Bibliothek versteht sich als Archiv für eine intellektuelle Allgemeinbildung. Bücher, Dokumente und Karten werden gesammelt, bewahrt und für Lerngruppen, Veranstaltungen sowie die persönliche Weiterbildung zugänglich gemacht.

Es besteht langfristig das Interesse, spezialisierte Sammlungs- und Archivbereiche aufzubauen, die sich auf für den Verein besonders bedeutsame Themen fokussieren, etwa Wissenschafts- und Ideengeschichte, lokale Kultur- und Zeitdokumente sowie einzelne Denker und ihre Werke.

4.1.4 Hands-on- und Wissenselemente

Wissen soll im Raum mannigfaltig und unterhaltsam präsent und nutzbar sein. Globen, Karten, wissenschaftliche Modelle und thematische Mappen zum Stöbern können frei im Salon benutzt werden. Einige Elemente bleiben dauerhaft bestehen, andere wechseln.

Als Gegenpol zu passivem Medienkonsum und abstrakter Informationsaufnahme sollen Menschen wieder stärker in einen sensorischen Kontakt mit ihrer Umwelt treten. Im Salon verteilt finden sich deswegen auch Hands-on-Elemente und Wissensobjekte wie Rätsel, taktile Denk- und Geschicklichkeitsspiele oder Konstruktionsaufgaben. Sie verbinden sensorische Erfahrung mit Fokus und Problemlösung.

4.1.5 Lerngruppen

Lerngruppen sind ein fundamentaler Bestandteil der Salonkultur. Jede Woche finden mindestens drei Lerngruppen mit unterschiedlichem Stoff statt. Je nach Thema können diese offen, vereinsintern oder geschlossen sein. Die Lerngruppen können das angeeignete Wissen auf der digitalen Wissensdatenbank festhalten, die öffentlich eingesehen werden kann.

4.1.6 Schach

Der Verein versteht Schach nicht nur als Spiel, sondern als wichtiges Kulturgut. Schach fördert Gemeinschaft, Aufmerksamkeit, Logik, Gedächtnis und den Umgang mit Komplexität.

Der Salon soll langfristig als kultivierter Ort für Schach in Zürich etabliert werden und lokale Talente sollen gefördert werden. Der Schachbereich soll organisch wachsen: zuerst durch frei verfügbare Bretter und kleine Schachveranstaltungen. Langfristig ist es ein Ziel, bekannte Schachspielerinnen und Schachspieler für Simultanpartien und Interviews einzuladen.

4.1.7 DIY, Nähen und Reparieren

Zu bestimmten Zeiten stehen im Salon zwei Nähmaschinen sowie einfaches Nähmaterial zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können Reparaturen vornehmen und einfache textile Arbeiten ausführen. Der Bereich stärkt die praktische, nachhaltige und gestalterische Dimension des Salons.

Zukünftig wollen wir diesen Bereich ausbauen, um Materialien für den Betrieb und für Ausstellungen selbst herstellen zu können, in Kooperation mit lokalen Selbständigen und Betrieben. Dafür ist langfristig ein eigener Werkraum vorgesehen.

4.2 Salonprogramm

Neben dem Tagesgeschäft trägt der Salon ein regelmässiges Tages- und Abendprogramm. Wir wollen Aufenthaltskultur mit lebendigem und geselligem Programm verbinden.

4.2.1 Quiz, Lernspiele und explorative Formate

Quiz- und Spieleabende sind ein fester Bestandteil des Salonprogramms. Unser Angebot reicht von einfachen Quizabenden zu komplexeren Formaten wie:

  • interaktive Wissenslandschaften und Expeditionen
  • narrative Lernräume
  • kooperative Denk- und Strategiespiele
  • Rollenspiele, Rekonstruktionen sowie Simulationen

4.2.2 Thematische Beiträge

Thematische Beiträge sind Veranstaltungen, in denen ein bestimmtes Thema vertieft wird, etwa ein naturwissenschaftliches Phänomen, eine historische Entwicklung oder eine aktuelle gesellschaftliche Frage. Sie sind modern, multimedial und, wenn möglich, interaktiv aufgebaut. Im Zentrum stehen Wissensvermittlung und das gemeinsame Hinterfragen und Lernen.

Die Beiträge können verschiedene Formen annehmen: Gesprächsrunden, Ausstellungen, audiovisuelle Inszenierungen und Performances. Gestaltet werden sie von Vereinsmitgliedern, der Bevölkerung oder von Gästen aus Wissenschaft und Kultur.

4.2.3 Film, Sport und Unterhaltung

Über den Beamer werden visuelle Inhalte wie Filmklassiker, Schachcontent, Dokumentationen, naturwissenschaftliche Erläuterungen sowie Debatten gemeinsam angeschaut und je nach Format diskutiert. In den Wintermonaten gehört die Übertragung von Ski alpin zu den festen Formaten.

Auch Konzerte und Partys finden als ergänzende Veranstaltungen vor oder nach einer Zusammenkunft oder als eigenständige Formate statt. Gute Inhalte aus dem Musikbereich, von Klassik und Blues über die 1960er bis Punk und Rap, sollen besonders gefördert werden.

Zu bestimmten Zeiten finden auch Jam Sessions statt, bei denen die Instrumente im Salon benutzt werden dürfen.

4.2.4 Forum

Ein offener, demokratischer Denk- und Handlungsraum ist fester Bestandteil der Vereinsvision. Im Format «Forum» schaffen wir, ganz im Sinne schweizerischer Tradition, einen freien Ort für eine mitdenkende und mitwirkende Zivilgesellschaft, die sich austauschen und gemeinsam Projekte planen und realisieren kann. Der Fokus liegt auf dem Prinzip der lokalen Mitwirkung und grösstmöglicher politischer Unabhängigkeit, mit dem Ziel, die Lebensqualität in der Stadt Zürich zu fördern.

4.3 Entspannungsraum

Der Salon soll ein urbaner Rückzugsort für psychophysiologische Entlastung sein – ein Ort, an dem Menschen soziale Nähe ohne Überforderung erleben und zwischen Alltag und Arbeit Regulierung finden. An vielen Tageszeiten ist dies gewährleistet, doch ist der Salon zu bestimmten Zeiten auch belebt. Wir wollen deshalb permanent einen Raum zur Verfügung stellen, in den man sich zurückziehen kann.

Der Entspannungsraum arbeitet mit Licht, Klang, Duft, Visuals und ruhiger Atmosphäre. Er kann für kurze oder längere Zeit gebucht werden. Der Raum ist liebevoll und sorgfältig gestaltet und mit Yogamatte, Getränken sowie kleinen Wellness- und Gesundheitsprodukten ausgestattet.

4.4 Raum für Massage & Bodywork

Im Raum für Massage & Bodywork werden Massagen und Körpertherapie angeboten, spezialisiert auf Körperwahrnehmung, Haltung, das sensomotorische System und psychosomatische Beschwerden. Massage- und Körpertherapie-Sitzungen können pro Woche an vier Terminen à 90–120 Minuten gebucht werden. Der Stundenansatz von 100 Franken ist als reduziertes Angebot für die Zivilbevölkerung gedacht.

Der Raum ist nicht nur Behandlungsort, sondern auch ein Forschungsraum, in dem Themen rund um Körper, Bewegung und Gesundheit innerhalb von Lerngruppen studiert werden. Er bietet Platz für zwei Massageliegen, einen Futon am Boden sowie genügend Fläche für Übungen mit mehreren Personen. Workshops und Kurse finden ebenfalls hier statt. Wenn der Raum nicht für Behandlungen, Lerngruppen oder Kurse genutzt wird – also während des Grossteils der Zeit – ist er öffentlich zugänglich. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen:

  • funktionelle Anatomie, Biomechanik und Bewegungswissenschaften
  • posturale und motorische Kontrolle
  • Körperwahrnehmung
  • Entspannung, Stress und Nervensystem
  • Salutogenese nach Aaron Antonovsky
  • Schlaf, Ernährung, Gewohnheiten, Lebensstil und Wellness
  • Sucht und Ängste
  • Aufmerksamkeit, Lernen und Bewusstsein
  • Neuroplastizität
  • Neurodivergenz mit Fokus auf das Autismus-Spektrum

4.5 Erweiterung der Räumlichkeiten

Langfristig sollen weitere Räume entstehen. Entscheidend ist weiterhin das Prinzip: Der Salon ist ein Ort, an dem über Wissen nicht nur gesprochen wird, sondern an dem Wissen erforscht wird und Atmosphären und Erlebnisse kreiert werden. Die Besucherinnen und Besucher finden Erholung und können gleichzeitig etwas lernen.

Ergänzend ist ein Freizeitraum geplant, mit einem Pingpongtisch, einem Töggelikasten sowie anderen Spielen. Auch solche Formen gehören zu unserem Anliegen, weil sie Begegnung, Bewegung und Spass zu jeder Tageszeit und saisonal unabhängig ermöglichen und als Ausgleich zum Alltag und Lernen genutzt werden können.

5Externes Programm

Neben dem Programm in den eigenen Räumen veranstaltet Collegium Turicum auch Aktivitäten ausserhalb. In der Aufbauphase, solange noch keine eigenen Räumlichkeiten bestehen, bildet das externe Programm die zentrale Tätigkeit des Vereins. Auch danach bleibt es ein fester Bestandteil. Der Salon erweitert sich dadurch in die Stadt, in die Natur und in bestehende kulturelle Räume hinein.

Zu den externen Formaten gehören:

  • thematische Spaziergänge und Wissensrundgänge
  • explorative Wissensexpeditionen
  • Quizformate und Lernspiele
  • Lern- und Lesegruppen
  • kulturelle Ausflüge und Museumsbesuche
  • Schachtreffen
  • Naturausflüge
  • körperorientierte und gesundheitsbezogene Formate in der Natur
  • digitale Wissensexpeditionen mit interaktiven Anwendungen

Die externen Formate sollen Wissen anschaulich machen, Neugier wecken und Menschen dazu einladen, ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen. Gleichzeitig dienen sie der Erholung und der sozialen Verbindung.

Explorative Wissensexpeditionen bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt. Ihr Charakter ist offen und forschend: Die Teilnehmenden lösen während Outdoor-Erlebnissen Aufgaben, beobachten, vergleichen, stellen Fragen und ordnen das Gesehene gemeinsam ein.

Gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge dienen dabei nicht nur der Vermittlung von Inhalten, sondern auch dem Aufbau einer lebendigen Gemeinschaft.

6Öffentlicher Raum

Was der Verein in seinen Räumlichkeiten pflegt, soll nicht in ihnen verschlossen bleiben. Wir wollen unsere Inhalte innerhalb kleiner Initiativen in die Stadt Zürich bringen.

Diese dienen einer Bildung und Kultur, die im Vorbeigehen geschieht, und tragen dazu bei, die Stadt Zürich selbst zu einem ästhetischen und explorativen Bildungs- und Erholungsraum zu machen – zugänglich für alle, ohne Voraussetzungen und ohne Eintritt. Sie sollen den öffentlichen Raum bereichern, Aufenthaltsqualität schaffen und Menschen Momente der Ruhe und Anregung ermöglichen.

Zu diesen Initiativen gehören:

  • Lernstationen und Wissensobjekte
  • Quiz- und Denkimpulse
  • Kunstobjekte und Ausstellungen
  • Beiträge im Rahmen von Spaziergängen und Wissensrundgängen
  • gepflegte kleine Aufenthaltsorte mit Pflanzen, Sitzmöglichkeiten und ästhetischen Elementen
  • einfache gemeinschaftliche Formate im Freien, etwa Lesen, Schach, Gespräch oder kleine Wissensrunden

Öffentliche Räume prägen, wie Menschen sich in einer Stadt fühlen. Schöne Stadtbilder schaffen Heimat und reduzieren Anonymität. Das Gefühl von Zugehörigkeit schafft Verantwortung und Engagement. Diesem Gedanken folgend möchte der Verein Aufenthaltsorte schaffen oder fördern, die entsprechende Qualitäten bieten, sei es mithilfe von Pflanzen, Ordnung, Sauberkeit, Ästhetik, Klang oder bildenden sowie kulturellen Impulsen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf urbanen Oasen. Damit sind liebevoll gepflegte Orte gemeint, an denen Menschen verweilen oder miteinander ins Gespräch kommen können.

Plätze für Schachtreffen, Wissensrunden oder thematische Spaziergänge können Menschen zusammenbringen. Ebenso wichtig ist es, allein zu sein: Die öffentlichen Erholungsorte sollen auch Rückzug und eigenständige Wahrnehmung ermöglichen.

So entsteht ein Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt Zürich. Collegium Turicum versteht Bildung, Schönheit und Erholung im öffentlichen Raum als ergänzende Linie seiner Vereinsarbeit: lokal, konkret, zugänglich.

7Publizistische Arbeit

Die publizistische Arbeit dient dazu, Wissen langfristig zugänglich zu machen, Inhalte sorgfältig zu dokumentieren, öffentliche Debatten anzuregen und die Arbeit des Vereins über den physischen Raum hinaus sichtbar zu machen. Sie entsteht aus dem laufenden Betrieb.

Digitale Wissensdatenbank

Hier werden hochwertig aufbereitetes Wissen, Sammlungen, Literaturhinweise, Infografiken, Modelle und Materialien zugänglich gemacht.

Publikation

Einmal jährlich erscheint eine eigene Publikation. Sie richtet sich an ein bildungsnahes Publikum und vereint Wissen und Ästhetik in einer hochwertigen, sorgfältig gestalteten Form.

Podcast

Ergänzend pflegt der Verein einen Podcast.

8Roadmap

Ziel ist ein organischer Aufbau. Alle Einnahmen der Vereinsarbeit fliessen direkt zurück in den Verein.

Phase 1 – Verein als Programmstruktur (2026)

In der ersten Phase existiert der Salon noch nicht als permanenter Raum, sondern als programmatisches Projekt. Der Verein wird gegründet, das Konzept gefestigt, externe Aktivitäten organisiert, Partner und Mitglieder gewonnen und die publizistische Arbeit angelegt.

Phase 2 – Erster Betrieb (2027–2030)

Das erste Haus für Kultur und Bildung wird eröffnet. Der Innenbereich umfasst ca. 150–200 m² und der Aussenbereich ca. 10–40 m². Das Ziel dieser Phase ist, den Betrieb aufzubauen und tragfähig zu machen.

Phase 3 – Expansion (ab 2030)

Nachdem sich der Betrieb bewährt hat, wird er in der dritten Phase an einem neuen Standort vergrössert. Der Salon entwickelt sich zu einer etablierten Zürcher Kulturinstitution.

Das vollständige Konzept auch als PDF – mit Titelblatt und Inhaltsverzeichnis.

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